Running@Strava

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Training mit GPS Tracking ist unter konservativer Ansicht natürlich total unnötig. Für die Analyse und Verwaltung von Trainingseinheiten und Wettkämpfen bietet es jedoch erhebliche Vereinfachungen. Lange war ich auf den Hauseigenen Seiten von Garmin und Polar unterwegs und nur mäßig zufrieden. Denn möchte man sein Training gerne mit anderen teilen, stößt man dabei schnell an die Grenzen, weil jeder eine andere Plattform nutzt. Jetzt kann man versuchen überall seine Aktivitäten manuell hochzuladen oder eine Plattform nutzen, die eine Schnittstelle zu möglichst vielen Herstellern bietet.

So ein Service ist Strava. Hier kannst du sehen was andere Läufer trainieren, es kommentieren und natürlich dein eigenes Training teilen. Hier kannst mir folgen:
https://www.strava.com/pros/1572095

I run Boston

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Es wird gut, es wird schnell, es wird gigantisch. Boston Marathon 2014 und ich bin dabei. Neben vielen schnellen Leuten will ich beim zweiten Marathon eine neue Bestzeit. Das Feld ist stark besetzt. Da kann ich aktuell nur hinter her laufen, aber es motiviert auch. Nicht nur schnelle Afrikaner, sondern auch schnelle Amerikaner. Das Feld wird bewusst schnell gehalten. So muss man, um in Boston starten zu dürfen, mind. eine 3:05h laufen (für die Altersgruppe 18-34 Jahre). Ich hoffe ich finde eine gute Gruppe, in der ich lange mit rollen kann bevor es ernst wird. Das Feld ist gut besetzt, wie man in folgender Auflistung sehen kann:

MEN PERSONAL BEST COUNTRY
Dennis Kimetto 2:03:45 (Chicago 2013) CR KEN
Lelisa Desisa 2:04:45 (Dubai, 2013) ETH
Gebregziabher „Gebre“ Gebremariam 2:04:53 (Boston, 2011) ETH
Markos Geneti 2:04:54 (Dubai, 2012) ETH
Ryan Hall 2:04:58 (Boston, 2011) USA
Wilson Chebet 2:05:27 (Rotterdam, 2011) KEN
Tilahun Regassa 2:05:27 (Chicago, 2012) ETH
Shami Dawud 2:05:42 (Dubai, 2012) ETH
Eric Ndiema 2:06:07 (Amsterdam, 2011) KEN
Frankline Chepkwony 2:06:11 (Eindhoven, 2012) KEN
Micah Kogo 2:06:56 (Chicago, 2013) KEN
Adil Annani 2:07:43 (London, 2012) MAR
Paul Lonyangata 2:07:44 (Xiamen, 2013) KEN
Joel Kimurer 2:07:48 (Gongju, 2013) KEN
Lusapho April 2:08:32 (Hannover, 2013) CR RSA
Abdi Abdirahman 2:08:56 (Chicago, 2006) USA
Mebrahtom Keflezighi 2:09:08 (Houston, 2012) USA
Brett Gotcher 2:10:36 (Houston, 2010) USA
Mathew Bowen 2:10:57 (Rennes, 2013) KEN
Jason Hartmann 2:11:06 (Chicago 2010) USA
Nicholas Arciniaga 2:11:30 (Houston, 2011) USA
Vitaliy Shafar 2:11:52 (Frankfurt, 2013) UKR
Jeffrey Eggleston 2:12:03 (Chicago, 2012) USA

Der Kurs ist wellig, aber bestzeitenfähig. Keine Bestenlistenstrecke, da Point-To-Point Kurs und zu großes Gefälle. Aber mein zweiter Marathon und was für einer, soll ein schneller werden.

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Der Start der Frauen wird 9:35 und der, der Männer 10:00 Ortszeit sein. Zeitverschiebung zu MEZ +6h.

Einen Livestream wird es hier geben: http://watchlive.baa.org/.

Ein Live-Tracking alle 5km auf der offiziellen Boston-Marathon Seite am Wettkampftag: http://www.baa.org/races/boston-marathon.aspx

Boston, Boulder, Berlin … die Saison 2014

Bild

Die Highlights für die kommende Saison stehen. Triple B oder anders: Boston, Boulder, Berlin. Den Auftakt macht der Boston-Marathon am 21.4.2014. Aber ich will nicht nur teilnehmen. Eine neue Bestzeit soll her. Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit Anfang des Jahres.
Im Herbst geht es dann wieder auf die 42km Strecke von Berlin. Dafür werde ich mich wieder in Boulder, in 1600m Höhe und hoffentlich viel Sonne, vorbereiten.

Saisonpause? Nein Danke!

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Der Marathon ist fast 2 Wochen vorüber, aber noch geht es nicht in die Saisonpause.

Da kommt noch was. Da geht noch was. Nach ein paar Tagen lockerem Laufen fühle ich mich schon wieder ganz gut. Ich will nochmal schnell. 10km in Berlin, wo sonst ?! Asics Grand 10. Ich habe gute Erinnerungen daran. Ich bin gespannt was geht. Was die Beine wohl sagen. Wir werden sehen. 13.10.2013 12:00 …

Spot on Fartlek.tv

fartlek

Es ist mühselig sich darüber zu beschweren, dass Medien wie ARD, ZDF u.a. die Leichtathletik und vor allem dem Laufbereich sehr vernachlässigen. Ein Projekt, namens Fartlek.tv, stellt sich diesem Trend entgegen. Interviews, Berichte, Meinungen von Läufern für Läufer. Ein Mix aus Internationalen und Nationalen, Großen und Kleinen, Bekannten und Unbekannten.

Ein Projekt, dass es sich zu unterstützen lohnt, denn im Laufbereich zählt für die großen Medien schon lange nicht mehr der Gedanke, „Dabei sein ist alles“. Es geht um Quoten und um Verkauf. Die Unabhängigkeit, die durch deine/unsere Gebührenbeiträge gewährleistet werden sollte, ist schon lange nicht mehr gegeben.

Der normale TV-Zuschauer muss den Eindruck haben, dass die deutsche Laufszene im Leistungsbereich tot ist oder nur aus 2-3 Läufern besteht. Fartlek.tv zeigt das Gegenteil. Im Schatten der meist afrikanische Spitze duellieren sich auch starke deutsche Läufer und diese werden von ihnen beleuchtet. Informativ, kritisch und amüsant.

In Interviews und Zusammenfassungen erfährt der Zuschauer Informationen, die Mainstream-Medien für unwichtig halten oder gar nicht wahrnehmen.

Wer Interesse am Laufsport hat, wird dieses Projekt lieben. Klickt euch rein, lehnt euch zurück, genießt die Videos und Insider Infos, die ihr in keiner anderen Sendung oder Zeitschrift erfahrt. Erzählt euren Freunden davon, verfolgt das Projekt auf Facebook, schaut im Fartlek.tv-Youtube-Channel vorbei oder verfolgt aktuelle Neuigkeiten auf Twitter.

Beispiel gefällig?

Retroperspektive # 14 – Ich hab noch einen Koffer in Berlin

Trainingslager Boulder

IMG_20130816_093902Im Herbst 2012 habe ich den Entschluss gefasst 2013 meinen ersten Marathon zu laufen. Nicht irgendwo und nicht irgendwie. In Berlin und das möglichst schnell, bestenfalls unter 2:20h. Dafür muss einiges gemacht werden. Viele Kilometer, verletzungsfrei, ohne Krankheit und wenn es geht auch ohne Stress.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen in der direkten Vorbereitung für den Berlin-Marathon nach Boulder/Colorado zu fliegen. Warum dahin? Weil ich es wollte und weil die Bedingungen dort einfach super sind. 1600-2400m Höhe und stabiles gutes Wetter. Alles was man zum Training brauch.

4 Wochen habe ich dort gut trainiert. Umfänge und Tempo. Was es am Ende gebracht hat wird sich am 29.9. in Berlin zeigen.

der duale Läufer

Keine Angst, ich will euch heute nicht mit einem Essay über das Zwei-Körper-Problem, den Welle-Teilchen-Dualismus oder dem Dualsystem langweilen. Es geht mir eigentlich nur darum einen Irrtum aus der Welt zu räumen.

Ja, ich starte für den SCC Berlin. Nein, ich wohne nicht in Berlin.

Was einigen Leuten anscheinend auf den ersten Blick absurd und unglaublich erscheint kann mit dem Artikel 35 des Grundgesetzes verglichen werden. Das heißt, ich habe eine freie Vereinswahl unabhängig von meinem Wohnort.

Doch warum sollte man einen Verein beitreten, der sich nicht an seinem Wohnort befindet. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Sympathie, Förderung, Historie oder einfach nur so.

Fakt ist ich starte für den SCC Berlin und wohne derzeit in Dresden.

In diesem Sinne

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